Gestern Abend. ich sitze auf der Couch und genieße den Restsonntag mit dem schauen des Fußballspiels bzw. dem Zapping durch das eher langweilige Fernsehprogramm. Irgendwann reißt mich eine Idee hoch und ich fange an einen Teil der Wohnung umzuräumen.

An sich bedarf es solcher Aktionen ja keiner großen Beachtung, diesmal ist allerdings ein Teil betroffen der, über Jahre, einen nicht unerheblichen Teil meiner Zeit in Anspruch nahm. Sprich der Computers nebst Equipment wurde umgezogen. Hatte dieser eigentlich immer einen Schreibtisch um eben auch immer wieder ein paar Stunden spielend zu verbringen, ist das Ganze gestern an eine Stelle gewandert die den Computer eher zu einem Informationsterminal als zu einem Gerät für die Freizeitbeschäftigung macht.

Warum das Ganze? Nun… zunächst soll es einmal ein Experiment sein. Im Grunde hinterfrage ich mich bzgl. dieses Hobbys natürlich auch. Fakt ist, dass ich in den letzten Wochen bzw. Monaten immer weniger Zeit am PC verbracht habe. Meine E-Mails lese ich auf dem Smartphone, will ich ins Netz nutze ich ein Netbook. Wozu dem PC also noch einen recht exklusiven Platz einräumen, wenn dieser für anderes besser genutzt werden kann?

Also folgte die oben beschriebene Aktion. Nachgelagert ist jetzt noch so einiges zu tun und ich weiß auch noch nicht ob es am Ende so bleibt wie es jetzt ist. Eines ist allerdings klar. Bedingt durch, den zur Verfügung stehenden Platz und die Position ist ein Spielen am PC und das für mehrere Stunden, fast nicht mehr möglich.

Bei genauerer Überlegung ist das schon ein gewisser Schnitt, denn mal abgesehen von meinem Engagement in Online Spielen habe ich ja wirklich viele Jahre den PC zum Spielen und der Freizeitbeschäftigung genutzt. Was jetzt zu dieser Sinnesänderung führt? Keine Ahnung… man wird sehen wie lange sie anhält ;)

 

… eine ganz schöne Zahl.

Ich habe ja seit einigen Jahren ein Ergometer zu Hause stehen.

Waren die ersten Monate/Jahre gekennzeichnet von regelmäßigem Training, “schlief” das Trainingsgerät in den letzten 4-5 Jahren so eine Art Dornröschenschlaf.

Da mich die Pollen davon abhalten das Fahrrad aus dem Keller zu holen, habe ich vor ein paar Wochen wieder angefangen 3 – 4 mal die Woche auf das Ergometer zu steigen.

Nach einer gewissen Aufbauzeit klappt das radeln/trainieren mittlerweile immer besser. Die Trainingszeiten werden länger, die Wattbelastungen höher. Es mach aktuell unglaublich viel Spaß.

Heute war es dann soweit. Ich habe die 4.000km Grenze überschritten. Ich weiß gar nicht so genau wie viele Kilometer es in den vergangenen Wochen waren. Ich denke so knapp 400… so schlecht also nicht.

Stück für Stück, Kilometer für Kilometer… das Ziel rückt immer näher.

 

Eine, in gewisser Weise, magische Grenze ist geschafft. 15kg! Übergewicht sind dahin gegangen. Ich bin, wenn ich das so sagen darf, durchaus stolz auf mich

Angefangen hat das Ganze mit der Fastenzeit 2010. Hier habe ich sechs Wochen lang auf Alkohol und Fleisch verzichtet. Während dieser Zeit habe ich sehr viel Fisch und Obst zu mir genommen und gemerkt wie die Pfunde vielen. Was durchaus motivierend war…

Das vergangene Jahr war dann, ein Stück weit, gekennzeichnet davon, dass ich verstärkt auf meine Ernährung geachtet habe. Nicht so sehr das “Was” sondern eher das “Wie viel” hat mir hier weitergeholfen.

Weihnachten, Neujahr und das Frühjahr 2011 ging es dann wieder etwas nach oben. Fasten 2011 hieß für mich, sechs Wochen Verzicht auf Fleisch, Alkohol und Süßigkeiten. Es ging Stück für Stück nach unten mit dem Gewicht.

Vor gut drei Wochen habe ich dann wieder “Spaß an der Bewegung” gefunden. Sprich ich habe wieder Angefangen regelmäßig Fahrrad (Ergomter) zu fahren. Dazu kam, dass ich ein Stück auf das “Was” beim Thema Ernährung geachtet habe.

Die Erlebnisse zwischendurch waren toll. Kleidung hat nicht mehr gespannt, Gürtel mussten zusätzliche Löcher bekommen und neue Kleidung durfte gleich einmal eine Größe kleiner sein.

Jetzt ist es also geschafft. Zwar noch nicht mein Idealgewicht. Hier fehlen noch einmal 5kg und die sind jetzt das nächste Ziel.

Das letzte Ziel ist zwar (noch) nicht erreicht, aber über das Erreichte macht mich schon stolz und trotz allem was in letzter Zeit schief gelaufen ist… ich fühle mich toll!

 

In den letzten Tagen/Wochen habe ich es ja geschafft meine sportlichen Aktivitäten wirklich durchzuführen. Das Ergometer ist also wieder regelmäßig in Betrieb. Die gefahrenen Kilometer werden mehr, die Wattbelastung höher und der Spaß ist auch gegeben.

Irgendwie merke ich aber, dass mich diese Regelmäßigkeit schon wieder Anfängt zu langweilen. Da ich das Training nicht abbrechen möchte heißt es also Abwechslung finden.

Mich zieht es aktuell, bedingt durch meine momentane Allergie, nicht unbedingt gnadenlos nach draußen, allerdings habe ich aktuell echten Spaß an dem körperlichen Ausgleich zum ansonst ständigen herumsitzen.

Da ich mich immer mal wieder dafür interessiert habe beschäftigte ich mich, in den letzten Tagen, verstärkt mit dem Thema Yoga. Tja… ich habe also somit beschlossen, dass ich probieren werde, ob Yoga nicht die Alternative werden kann…

Ich bin wirklich neugierig was mich erwartet und wie das wird…

 

Der heutige Vormittag steht (stand ;)) im Zeichen von Aufräumen und Ordnung machen. Also bin ich durch meine verschiedenen Regale gegangen um endlich einmal wieder Ordnung in Bücher, DVD’s usw. zu bringen.

Dabei ist mir dann ein Buch in die Finger gefallen, dass mich gleich einmal auf die Couch zum schmökern eingeladen hat.

Ein wirklich gut zu lesendes Buch, dass durch die Sprache, die dem Typ einer Gebrauchsanweisung für Elektro-Produkte gleicht, humorvoll und mit Augenzwinkern zum weiterlesen einlädt, auch wenn man die eigentliche ggf. Information schon kennt oder schon einmal, an anderer Stelle, gelesen hat.

Jetzt sitze ich also auf der Couch und freue mich über die Kleinigkeiten die einem so passieren können in dem ich das eine oder andere Kapitel lese.

Und was ist mit dem Aufräumen? Vielleicht findet sich ja noch einmal ein kleines Schätzchen!

Jaja… der Tag ist noch lang…

 

 

… den Anruf am Vormittag

… den Anruf am Nachmittag

… den Anruf am Abend

… das Gefühl zu wissen, dass da jemand ist mit dem man Gedanklich verbunden ist

… das Gefühl zu wissen, dass da jemand ist mit dem man seine Gefühle teilen kann

Bei heutigen Herumkramen und Aufräumen sind mir wieder ein paar Teile “in de Hand gefallen” die meiner verlorenen Liebe gehören. Die Anzahl der Dinge die ich zurückbringen werde wächst stetig, was natürlich auch ein Zeichen dafür ist wie sehr unsere Leben miteinander verknüpft waren.

Mal sehen was der Tag so bringt.

Blick aus dem Fenster...


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