Das Leben ist ein stetiger Lernprozess… man sollte es jedenfalls meinen. Leider erweist es sich, dass manch ein Mitmensch diesen Prozess unbeachtet vorüber ziehen lässt. Interessanterweise sind das auch oftmals solche, die den Eindruck erwecken sie hätten die Weisheit mit dem Löffel gefressen.

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… ist ja eine tolle Sache. Vor allem ist es interessant zu sehen wie es sich mit der Motivation verhalten kann. In einem Moment ist man “voll bei der Sache” und versucht “etwas zu bewegen” um einen Augeblick später, meisst bedingt durch äussere Einwirkung, in ein Loch zu fallen und wirklich nichts mehr geregelt zu bekommen.

Zum Glück schaffe ich es denn doch, die Phase II. nach ein paar Stunden, hinter mir zu lassen und komme vorsichtig wieder aus dem Loch heraus. Allerdings habe ich keinen Plan wie man dieses “auf und ab” in eine Konstante ändern kann. Heisst also nicht immer +100%  und dann -50% sondern eher immer gleichbleibend +50%.

Na vielleicht kommt ja irgendwann zum, Alter die Weisheit…

 

Fast ein Jahr ist ins Land gegangen. Zwölf Monate voller Ideen, Konzepten, Meetings und mehr oder minder sinnvollen Vorbereitungen. Nun nach Ablauf dieser Zeit zeigen sich erste Ergebnisse.

E kann losgehen. Ideen und Konzepte können in Taten umgesetzt werden. Ich stecke voller Tatendrang und Motivation. Es ist ein gutes Gefühl, dass es sich doch noch gelohnt hat Zeit, Geduld und oftmals auch Nerven zu investieren.

 

“A” kommuniziert mit “B” und teilt diesem mit, dass er, zu einem kurzfristigen Zeitpunkt, “C” benötigt. “C” steht zur gewünschten Zeit aber nicht zu Verfügung. “A” macht deutlich, dass ein “nicht zur Verfügung stehen” inakzeptabel ist. Was von seinem Standpunkt aus durchaus nachzuvollziehen ist.

Im Laufe des Tages kommuniziert “Ä”, ein Mitarbeiter von “A”, mit “C” und der Zeitpunkt wird auf einen Termin vorverlegt der es “C” ermöglicht diesen wahrzunehmen.

Leider verpasst es “Ä” mit “A” zu kommunizieren und den neuen Termin mitzuteilen. Ebenso verpasst es “C” mit “B” zu kommunizieren. Ergo sind “A” und “B” in einer kommunikativen Sackgasse.

“B” beginnt eine Kommunikation mit “E”, “F”, “G” um eine Altenative für “C” zur Verfügung stellen zu können. Der Staffelstab, der die Möglichkeit bieten soll über erweiterte Kommunikationswege eine Lösung zu finden verwandelt sich zum Boomerang. “B” nimmt diesen auf und versucht mit “E”, “H”, “I” und “J” eine Lösung zu finden.

Da umdrehen und die Strasse zurückgehen nicht möglich ist, verschwenden”A” und “B” Zeit, Geld und Nerven bei ihrer Suche einen Weg aus der Sackgasse zu finden. Plötzlich tritt “C” hervor, zückt einen Schlüssel und öffnet das Tor, dass er mit “Ä” geschaffen hat.

Was lernen wir daraus? Es bringen die tollsten technischen Werkzeuge und Hilfen, wie Telefon, E-Mail, Instant Messaging nichts wenn die Menschen vergessen, das es an ihnen liegt, miteinander zu reden.

 

Mit welchen Argumenten man sich des öfteren herumschlagen darf, nein muss. Man bekommt ab und an den Eindruck im Zentrum des Wahnsinns zu stehen.

Ich kann es nicht nachvollziehen warum es so schwer ist Rückrat zu beweisen und sich ggf. auf eine Diskussion einzulassen bei der man, nicht von der Hand, zu weisende Argumente vertritt. Natürlich ist es oftmals leichter sein Fähnchen nach dem Wind zu drehen, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen um sich dann vom Rückenwind treiben zu lassen, aber auf mittlere bis längere Sicht bringt so ein Verhalten selten wirklich etwas ein.

Ich habe vor einigen Tagen ja schon etwas zu einem ähnlichen Thema geschrieben. Es gibt einen Unterschied zwischen “nicht können” und “nicht können wollen”. Man kann den Eindruck gewinnen, dass die Leute einfach aus Prinzip nicht dazulernen wollen.

Es werden Möglichkeiten, Chancen, Ideen und Kreativität, ohne mit der Wimper zu zucken, auf dem Altar der Engstirnigkeit und Ignoranz geopfert. Das Zentrum des Wahnsinns… wo ist der Ausgang?

 

Es gibt Momente im Leben da könnte man wirklich verzweifeln. Das sind Situationen in den man sich denkt:

  • “Das kenne ich doch schon.”
  • “Das habe ich doch schon einmal erlebt.”
  • “Grüsst mich jetzt das Murmeltier?”

Wir reden hier also über Déjà-vu Momente. Es kommt wohl deshalb zu solchen Momenten, da Beteiligten meistens nichts aus dem lernen was früher schon einmal passiert ist. Frustrierend hierbei ist, dass es Menschen gibt die eine ware Resitenz gegen das Ziehen von Rückschlüssen entwickelt haben und wirklich immer, immer wieder die gleichen Fehler begehen.

Ist es Ignoranz? Ist es Überheblichkeit?

Natürlich soll nur der den ersten Stein werfen, der frei von Schuld ist und ich möchte mich nicht hinstellen und behaupten ich sein Fehlerfrei, aber was sich so mancher im Zuge einer Zusammenarbeit herausnimmt ist oftmals anmaßend, ärgerlich und am Ende im höchsten Maße frustrierend. Vor allem wenn es zu den Déjà-vu Momenten kommt.

Am Ende des Tages bleibt dann immer wieder die Frage wie man solche Momente zukünftig vermeiden kann. Leider, leider, leider habe ich noch keine abschliessende Antwort darauf gefunden.

Blick aus dem Fenster...


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Blick in die Wolken…

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